Nachrichten aus dem Dekanatsbezirk Thurnau

Die Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Thurnau haben sich miteinander auf den Weg gemacht, um die kirchliche Arbeit in unseren Orten und Regionen weiterzuentwickeln. Das ist notwendig, weil sich durch die Landesstellenplanung* die Zahl der Pfarrstellen verringern wird. Der Dekanatsbezirk Thurnau verliert 1,5 Pfarrstellen. Das bedeutet, eine größere Anzahl von Gemeindegliedern und eine größere Anzahl von Kirchengemeinden müssen von weniger Pfarrer/innen betreut werden.

Wie werden wir kirchliche Arbeit mit weniger Ressourcen organisieren?
Welche Aufgaben sind wesentlich in den Kirchengemeinden, in den Regionen?
Wie schaffen wir Entlastungsstrukturen?

Diesen Fragen gehen in den nächsten Wochen und Monaten die Kirchenvorstände und der Dekanatsausschuss* nach.

Wir haben uns dazu in drei Regionen organisiert:
Region Süd mit den Kirchengemeinden Trumsdorf, Wonsees, Krögelstein, Hollfeld, Azendorf
Region Nord mit den Kirchengemeinden Berndorf, Limmersdorf, Thurnau, Hutschdorf, Langenstadt
Region West mit den Kirchengemeinden Kasendorf, Peesten, Buchau-Weismain.

Im Juni und Juli haben sich die Kirchenvorstände jeder Region zu einem Regionen-Treffen zusammengefunden und haben Kooperationsmöglichkeiten oder Neubildungen von Pfarreien angedacht. Kooperationsthemen waren zum Beispiel die Öffentlichkeitsarbeit, die Gottesdienste, die Konfirmandenarbeit,  die Jugendarbeit, die Arbeit mit Kindern und Familien, die Mitarbeitergewinnung und die Strukturen der Seniorenarbeit.

Der Dekanatsausschuss hat außerdem einen Leitfaden für den Ausbau von Kooperationen im Dekanatsbezirk Thurnau erstellt, der die Kirchengemeinden bei Überlegungen zum Ausbau von Kooperationen unterstützten kann und helfen will unter veränderten Bedingungen (weniger hauptamtliche Stellen) kirchliche Aufgaben zu planen.
Zukünftig wird in den Gemeindebriefen regelmäßig über den Stand der Überlegungen berichtet.

Danke für alles Begleiten und Beten.

*Zur Information:

Landesstellenplanung
In regelmäßigen Abständen überprüft die Landeskirche den Stellenplan und passt die Anzahl der Stellen an. Kriterien für die Anpassung sind die Gemeindegliederzahlen der Kirchengemeinden und die Verteilung der Gemeindeglieder in der Fläche. Die Gemeindegliederzahl hat seit 2011 um 10% abgenommen. Deshalb werden wir zukünftig 1,5 Pfarrstellen weniger im Dekanatsbezirk Thurnau haben.

Dekanatssynode
Die Dekanatssynode ist das Gremium, in dem die Kirchenvorstände aller Kirchengemeinden eines Dekanatsbezirks ein- bis zweimal im Jahr zusammenkommen und über Angelegenheiten des Dekanatsbezirks beraten. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Synode ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden. Geleitet wird die Dekanatssynode von einem Präsidium.

Dekanatsausschuss
Die Dekanatssynode wählt den Dekanatsausschuss. Der Dekanatsausschuss ist die ständige Vertretung der Dekanatssynode und zuständig für die operative Umsetzung der Entscheidungen auf Dekanatsebene. Unter dem Vorsitz von Dekanin Martina Beck koordiniert er die kirchliche Arbeit im Dekanatsbezirk und beschließt darüber.

Mitglieder im Dekanatsauschuss für den Dekanatsbezirk Thurnau sind:

Aus den Kirchenvorständen:
Karin Barwisch, Monika Baumgarten, Martina Hacker, Maximilian Krüger, Peter Schmeußer, Volkmar Schulze, Gudrun Semmelmann, Klaus Bär, Erika Schuler, Falk Taubmann, Roland Unger, Tanja Weigel, Gerlinde Ziermann.

Davon Pfarrer/innen:
Martina Beck, Jennifer Ebert, Claudia Jobst, Stefan Lipfert, Thomas Oehmke, Daniel Städtler.

Tageslosung

Tageslosung vom
26.02.2026
Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.
Wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig.

Redaktionsschluss Kiliansbote

Der Redaktionsschluss für den nächsten Kiliansboten ist am 23.03.2026.
Beiträge nimmt bis dahin für die Kirchengemeinde Kasendorf Tanja Friedrich per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) und für die Kirchengemeinde Peesten Maximilian Krüger entgegen.

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