Was macht der Vikar?

Auch außerhalb der Gemeinde schwer beschäftigt: ­­­Vikar Severin Wagner

Liebe Gemeinde Kasendorf,

über zwei Monate hatte ich nun Zeit, um in die Kirchengemeinde und meine Rolle als Vikar hineinzuwachsen. Viele von Ihnen konnten mich bereits kennenlernen: Bei Gottesdiensten vorne im Altarraum, in digitalen und analogen Gesprächen über Gott und die Welt, oder auch im „Schlepptau“ von Herrn Pfarrer Lipfert, dem ich häufig über die Schulter schauen darf.

Immer wieder verschwinde ich aber auch für einige Tage oder Wochen aus dem Gemeindealltag. Das hat mit dem sogenannten Predigerseminar (PS) zu tun, meinem zweiten Lernort neben der Gemeinde. Normalerweise würde ich in diesen Zeiträumen nach Nürnberg fahren, um mit meinen Vikariatskolleginnen und -kollegen aus ganz Bayern die vielfältigen Handlungsfelder des Pfarralltags zu durchdenken und zu üben: Von der Schule bis zur Seelsorge, von der Kanzelpredigt bis zum Kirchenrecht hat jede Einheit ihren Schwerpunkt, der dann in der Regel in der Gemeinde praktisch vertieft wird – zur Zeit beispielsweise übe ich verstärkt die Seelsorge im Seniorendorf Kirschenallee in Thurnau.

In Zeiten der Pandemie läuft auch das PS rein digital ab. Das ewige Bildschirmstarren steigert die Dioptrienzahl meiner armen Augen vermutlich noch ins Unermessliche, und das Feierabendbier mit den KollegInnen vor Ort im Predigerseminar fehlt. Umso mehr hoffe ich, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis wir dann wirklich nach Nürnberg fahren können.

„Wir“, das werden dann auch meine Frau Mareike und mein Sohn sein, dessen Geburt wir bereits jeden Tag erwarten. Unmittelbar danach werden Sie mich zwei Monate nur noch spärlich zu Gesicht bekommen, aber nicht wegen des Predigerseminars, sondern weil ich dann in Elternzeit gehe. Voraussichtlich Mitte Juli steige ich dann wieder in Kasendorf ein – vielleicht sogar pünktlich zum Sommerfest. Mal schau’n – und bis dann!

Tageslosung

Tageslosung vom
26.02.2026
Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.
Wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig.

Redaktionsschluss Kiliansbote

Der Redaktionsschluss für den nächsten Kiliansboten ist am 23.03.2026.
Beiträge nimmt bis dahin für die Kirchengemeinde Kasendorf Tanja Friedrich per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) und für die Kirchengemeinde Peesten Maximilian Krüger entgegen.

Spenden

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Kirchengemeinde durch Ihre Spende.

Hier online Spenden

Vieles ist in unserer Kirchengemeinde nur möglich, weil sich Ehrenamtliche engagieren. Damit diese genügend Ressourchen zur Verfügung haben, sind auch Gelder notwendig. Mit einer einmaligen Spende oder einem Dauerauftrag können Sie die Vielfalt unserer Kirchengemeinde unterstützen.

Spendenkonto:
Sparkasse Kulmbach-Kronach
IBAN: DE74 7715 0000 0000 2017 15
SWIFT-BIC: BYLADEM1KUB