Was das Beten schwer macht

„Not lehrt beten“. Sicher dann und wann. Gewiss nicht immer. 
Not, Leid und Verzweiflung können an Gott und seiner Liebe irre werden lassen. Sie können sprachlos machen – auch für das Gebet. Not kann zur Gebetsschule werden, sie muss es nicht. Ebenso wenig wie gute Zeiten das Gebet vergessen lassen müssen. Die Gemeinschaft mit anderen Betenden kann helfen, seine eigene Gebetssprache wieder zu finden. 

Daneben kann es bestimmte Abschnitte im Leben geben, in denen das Gebetsleben zum Erliegen kommt. Das ist kein Grund dafür zu meinen, von Gott abgeschrieben und verlassen zu sein. Gott verliert uns nicht aus den Augen und dem Herzen. Wir bleiben auch in dieser Situation seine geliebten Kinder. Manchmal gleichen die Abschnitte einem Fluss, der an einer bestimmten Stelle versickert, um dann an einer anderen wieder an die Oberfläche zu treten.

Was zum Beten hilft

Beten lerne ich durch Beten. 
Ebenso wenig wie ich Sprechen lerne, ohne zu hören und nach-zu-sprechen, ebenso wenig lerne ich beten ohne Vorbilder und eigene Praxis. Es ist und bleibt darum wichtig, zum Beispiel mit den eigenen Kindern und miteinander zu beten, das Leben als Gebet einzuüben. 

Als wesentliche Gebetsschule bewährt sich der Psalter. Die Beterinnen und Beter der Psalmen können uns lehren, das Gebet als Lebensvollzug zu verstehen. In den Psalmen begegnen uns die verdichteten Lebens- und Glaubenserfahrungen von Menschen, die Gott in den unterschiedlichen Lebenssituationen niemals aus seinen Verheißungen entlassen haben. Sie haben Gottes Zusagen unentwegt eingelobt und eingeklagt. Sie waren sich  - durch alle Zumutungen und eigenen Widerstände hindurch – seiner Zuverlässigkeit gewiss. 

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten.
Psalm 43,3

(ev. Gesangbuch S. 1530f)

Tageslosung

Tageslosung vom
16.06.2024
3. SONNTAG NACH TRINITATIS
Es wartet alles auf dich, HERR, dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
Jesus sprach zum Volk: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Redaktionsschluss Kiliansbote

Der Redaktionsschluss für den nächsten Kiliansboten ist am 15.07.2024.
Beiträge nimmt bis dahin Tanja Friedrich per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) entgegen.

Spenden

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Kirchengemeinde durch Ihre Spende.

Hier online Spenden

Vieles ist in unserer Kirchengemeinde nur möglich, weil sich Ehrenamtliche engagieren. Damit diese genügend Ressourchen zur Verfügung haben, sind auch Gelder notwendig. Mit einer einmaligen Spende oder einem Dauerauftrag können Sie die Vielfalt unserer Kirchengemeinde unterstützen.

Spendenkonto:
Sparkasse Kulmbach-Kronach
IBAN: DE74 7715 0000 0000 2017 15
SWIFT-BIC: BYLADEM1KUB

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.